19. Juni 2013

Ausflug nach Polonezköy / Adampol


Letzten Samstag hatten wir uns auf den Weg nach Polonezköy, ein "polnisches Dorf" auf der asiatischen Seite, gemacht, um das dort stattfindende Kirschenfestival zu besuchen. 

Kurz zur Geschichte (aus Wiki geklaut):
Polonez (polnisch Adampol) ist ein Dorf im Landkreis Beykoz der türkischen Provinz İstanbul. Polonez hatte laut der letzten Volkszählung 390 Einwohner (Stand Ende Dezember 2010).
Polonez wurde von Fürst Adam Jerzy Czartoryski im Jahr 1842 gegründet. In Polonez leben u.a. die Nachfahren der nach dem Krimkrieg dort siedelnden polnischen, tschechischen und böhmischen Söldner des Sultans. Das Dorf hat ein polnisches Erscheinungsbild und besitzt unter anderem eine römisch-katholische Kirche samt Friedhof. Die Siedler bauten ihr Dorf nach heimischer Art mit Fachwerkhäusern und umzäunten Gärten, in die sie vertraute Obstbäume und -sträucher pflanzten. 

Soweit so gut, Bosporus-Brücke überqueren.....
der Verkehr spielt ausnahmsweise mit :)

 
Angekommen sieht man schon polnische Flagen :)




 Es wurde in traditionellen Gewändern gesungen 
und getanzt, was das Zeug hält. 
Die diesjährige Musik- und Tanzgruppe kam aus Mielec.













Kirschen wurden auch verteilt :)




Abschlussfoto



Ja selbst Pebbles gab sich die Ehre :)


Franzi war auch dabei (2. von rechts)


Und weils drumherum so grün war, sind wir kurzerhand den
 Spazierpfad entlang...gute 5km durch den Wald :)





7. Juni 2013

In der Vorstadt ist alles ruhig...

Zumindest seit Montag....
Auch wir hatten vom Protest und den Unruhen in der Innenstadt was mitbekommen. Dauerhupende Autocorso zogen am Wohnzimmer vorbei - dafür sorgend, dass wir erst mit Ohropax unseren ruhigen Schlaf gefunden hatten. Dazu einige hundert junge Menschen - im Schnitt um die 20 - die durch die Strassen marschiert sind, auf Töpfen und Pfannen klopfen und " Tayyip Rücktritt" rufen :(

Das alles, sehr friedlich, im Vergleich zu dem, was in der Innenstadt vor sich ging. Lest dazu folgenden Artikel von Defne Suman in der Huffington Post. Sie schildert recht präzise, was türkische Medien nicht oder erst viel später gezeigt haben.